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Dienstag, 29.08.2017

 Patientenverfügung – Betreuungsverfügung – Vorsorgevollmacht“

Im Rahmen des Jahresprogramm 2017 startete der CSU-Ortsverband mit einer ersten Veranstaltung für die Bürgerschaft im Gasthof Hinterwirt am 30. Mai mit der Thematik:„behalten Sie Ihr Leben in der Hand“ - wer regelt für mich wenn ich nicht mehr kann ! 

Auf Einladung des CSU Ortsverband konnte der Ortsvorsitzende und 1.Bürgermeister, Marc Nitschke, erfreulicherweise rund 33 interessierte Besucher begrüßen. In seiner Einführung zu diesem gesellschaftspolitisch sehr nachgefragten und wichtigen Thema führte Marc Nitschke aus, dass nicht nur die ältere Generation sondern insbesondere auch junge Menschen im Fokus stehen, ihren eigenen Willen rechtzeitig deutlich zu machen.

Eine angemessene Beteiligung  jüngerer Besucher an der Veranstaltung bestätigte diese Einschätzung eindrucksvoll.

Mit der Referentin Frau Notarin Margit Knab aus Traunstein konnte erneut eine überaus kompetente, aus der Praktik sehr erfahrene und engagiert vortragende Fachfrau für die Veranstaltung gewonnen werden.

Im Einstieg des Vortrags – der zudem sehr anschaulich und verständlich mit Powerpoint begleitet wurde – konfrontierte die Referentin die Besucher mit einer Kernaussage: „Der Patientenwille ist der Maßstab für medizinisches Handeln“ !

Das Gesetz ist eindeutig: Wer nicht mehr dazu in der Lage ist, seine Angelegenheiten ganz oder teilweise selbst zu regeln, erhält einen gerichtlich bestellten Betreuer. Von der  Referentin wurde vor dem Hintergrund dieser gesetzlichen Regelung jedoch klar definiert: „Bestimmen Sie, wer entscheiden darf“.

Ab der Volljährigkeit gibt es keinen anderen (auch nicht aus der Familie) der über mein weiteres Leben entscheidet (ein wichtiger Aspekt, warum auch insbesondere junge Menschen im Fokus stehen – s.o.).

In einer Vorsorgevollmacht bestimmt derjenige, wer für Ihn im Bedarfsfall vermögens-rechtlich und persönlich entscheiden kann. In der Patientenverfügung definiert der Betroffene die konkreten Behandlungswünsche für Situationen, in denen er seinen Willen nicht mehr äußern kann. Wie die Referentin zusammenfasste, gibt es zur Vorsorge-vollmacht und Patientenverfügung kein Entweder-Oder. Deshalb ist es wichtig, Vorsorge-vollmacht und Patientenverfügung zu kombinieren.

Die Patientenverfügung ist gültig mit der eigenhändigen Unterschrift oder dem notariell beglaubigten Handzeichen.

Zusammenfassend ist festzustellen: Sichern Sie die Rechtsverbindlichkeit der Vorsorgevollmacht und der Patientenverfügung durch umfassende kompetente Beratung und Beurkundung aus einer Hand.

Es empfiehlt sich grundlegend, sowohl bei der Vorsorgevollmacht als auch der Patientenverfügung einen Notar zu bestellen (Kosten rd. 80,- €).

Eine rege Diskussion mit wesentlichen Fragestellungen bestätigte zum Abschluss der  Veranstaltung, das diese sowohl vom Interesse her als auch konstruktiv gelungen ist.

 

Artur Schultz

Vorstandschaft OV / Schriftführer

 

Dienstag, 29.08.2017

Besichtigung der Firma „Landtechnik Huber“ Übersee

Mit der Betriebsbesichtigung und Informationsgesprächen bei der Fa. Landtechnik Huber in Übersee konnte die erfolgreich nachgefragte Veranstaltungsreihe des CSU Ortsverband in 2017 fortgesetzt werden. Auf Einladung unseres Mitglieds Alois Huber (u.a. Gemeinderatsmitglied / CSU Fraktionsvorsitzender) erfolgte am 25. Juli 2017 ein umfassender Rundgang durch die verschiedenen Betriebseinrichtungen des innovativen Kleinunternehmen. Das Interesse an unseren heimischen Betrieben und Unternehmen wurde mit rund 20 Teilnehmern an der Besichtigung erfreulich bestätigt.

Landtechnik Huber wurde in 1986 gegründet und ist aus einem landwirtschaftlichen Familienbetrieb hervorgegangen. Zunächst stand der Handel und der Service sowie die Reparatur landwirtschaftlicher Maschinen und Geräte im Vordergrund. Ab dem Jahr 1990 wurde der Betrieb erweitert mit der Spezialisierung auf Melk -und Kühltechnik (Produktion und Vertrieb von aufgearbeiteten Tanks und Behältern). In dieser Geschäftssparte hat Landtechnik Huber eine Marktlücke mit großem Erfolg und mit dem Fokus „hohe Qualität und Verläßlichkeit“ besetzt. Die Produkte und die Vertriebsstrategie bestätigen mit einem Kundenstand im überregionalen Bereich (Niederbayern, Allgäu, Schwaben, Franken etc.) sowie im internationalen Bereich (Österreich, Schweiz, Italien) sehr eindrucksvoll das know how und den Erfolg des Betriebs. Zudem ist bezüglich des Betriebsumfangs zu ergänzen, dass Landtechnik Huber einen umfassenden Service / Reparatur und Vertrieb auch von Kleingeräten und Maschinen (für Garten, Holzbearbeitung etc.) im Portfolio hat. Im den Betriebsbereichen Technik und Verwaltung sind aktuell 6 Mitarbeiter tätig.

In einem abschließend anregenden Informationsgespräch, einschließlich der Einladung zu einer bayerrischen Brotzeit, konnte der Besuch bei Landtechnik Huber für alle Beteiligten mit beeindruckender Resonanz abgerundet werden. An dieser Stelle Alois Huber nochmals ein herzliches Vergelt's Gott für die interessante Führung und seiner Gattin Rita Huber ein herzlicher Dank für die gute Brotzeit.

Artur Schultz
Vorstandschaft / Schriftführer

Montag, 22.05.2017

CSU Jahreshauptversammlung 2017

Das neu gewählte Führungsteam um Ortsvorstand Marc Nitschke (Zweiter von rechts) mit seinen Stellvertretern (von links) Marco Ehrenleitner und Elisabeth Titz (beide wiedergewählt) und Christoph Maier (neu). Foto: vom Dorp

Montag, 22.05.2017

Bürgermeister Marc Nitschke macht als CSU-Ortsvorstand weiter

Übersee - Es war ein deutlicher Vertrauensbeweis von rund einem Drittel der 96 Mitglieder für die Führungsriege des CSU-Ortsverbandes: Im Rahmen der Jahresversammlung im Gasthof „Hinterwirt“ ist fast die gesamte Führungsriege um Ortsvorstand und Bürgermeister Marc Nitschke bei den geheimen Wahlen ohne eine Gegenstimme in ihren Ämtern bestätigt worden. Einzige Änderung: Neu in das dreiköpftige Stellvertreterteam des Ortsvorstandes kam Christoph Maier von der Jungen Union.
Im Mammutprogramm der Jahresversammlung präsentierte sich die CSU als starker Ortsverband. „Als weitaus aktivste politische Gruppierung und stärkste Fraktion im Gemeinderat sind wir mit engagierten Mitgliedern aus den verschiedensten Bereichen gut aufgestellt und wollen die Zukunft unserer Gemeinde und Region aktiv gestalten“, gab sich der bisherige Ortsvorstand auch nach zwölfjähriger Amtszeit voller Elan.
Auch sein Rückblick auf 2016 zeigte mit Betriebsbesichtigungen, Vorträgen und Veranstaltungen zu aktuellen Themen viele Aktivitäten. Höhepunkt des Jahres war ein politischer Abend mit Staatskanzlei-chef Dr. Marcel Huber und eine Klausurtagung für alle interessierten Mitglieder des Ortsverbandes über künftige politische Ziele.
Als nächste gesellschaftspolitische Veranstaltung kündigte Nitschke einen Vortrag mit Diskussion zum Thema „Patientenverfügung - Betreuungsverfügung - Vorsorgevollmacht“ am Dienstag, 30. Mai, um 20 Uhr im Gasthof Hinterwirt an.
Ein starkes Augenmerk will man künftig auf die Werbung von weiblichen und jungen Mitgliedern legen. Damit soll dem überwiegend männlichen Anteil der durchschnittlich 60,7 Jahre alten Mitglieder entgegengesteuert werden. Als Pluspunkt sah der Ortsvorstand die Tatsache, dass man neben Traunstein der einzige Ortsverband im Landkreis mit einer Senioren- CSU und einer Jungen Union sei.
Die Situation der Kasse wies nach dem Bericht von „Finanzministerin“ Brigitte Steiner zum Jahresende ein Minus von rund 2 000 Euro aus. Wenn die Mitgliedsbeiträge abgebucht sind, werde man nach ihrem Dafürhalten jedoch schnell wieder schwarze Zahlen schreiben.
In seiner Rückschau auf das Jahr 2016 als Mandatsträger verwies Bürgermeister Nitschke unter anderem auf die erfolgreich abgeschlossenen Maßnahmen im Tourismus und Hochwasserschutz sowie auf den „friedlichharmonischen Chiemsee Summer“.
Nach seinen Worten wird 2017 „ein überaus aktives und herausforderndes Jahr mit den wichtigsten und weitreichendsten Entscheidungen seit vielen Jahren“. Auf der Agenda stünden beispielsweise das neue Gemeinde- und Bürgerzentrum, die neuen Baugebiete Übersee-Ost mit dem neuen Seniorenheim und das Deutz-Gelände, der Breitbandausbau und die Integration beim Thema Asyl. Zur Bewältigung all dieser Herausforderungen habe man laut Nitschke mit dem aktuellen Haushalt finanzielle Spielräume geschaffen und sei sehr gut aufgestellt.
Fraktionsvorsitzender Alois Huber dankte dem Bürgermeister für „sein überaus großes Engagement und für seine Souveränität bei so mancher Attacke der Opposition“. Er appellierte an alle: „Lassen wir uns unser Übersee nicht schlechtreden.“
Auch Dr. Martin Metz plädierte für eine positive Denkweise und lobte „die Klausurtagung, die ganz tolle neue Ideen hervorgebracht und das Miteinander gestärkt hat und uns sicher auch politisch weiterbringt“.
Unter der Leitung von Kreisvorstand und MdL Klaus Steiner lief dann die laut Satzung erforderliche schriftliche Wahl für alle Ämter ab. Als Erster wurde Ortsvorstand Marc Nitschke ohne Gegenstimme für die nächsten zwei Jahre in seinem Amt bestätigt. Für seine drei Stellvertreter gab es die vier Kandidaten Uschi Geiger, Elisabeth Titz, Marco Ehrenleitner und Christoph Maier. Gewählt wurden die bisherigen Amtsinhaber Titz und Ehrenleitner und als „Neuer“ Maier von der JU. Weiter machen auch Schatzmeisterin Brigitte Steiner und Schriftführer Artur Schultz.
Der Kreis der Beisitzer wurde von bisher fünf auf neun erweitert. Wiedergewählt wurden Rupert Kink, Peter Stöger, Stefan Berres und Martin Kittl. Neu sind die Beisitzer Benedikt Gschwendner, Martin Grampes, Irmi Brunner, Sebastian Hartl und Eberdard Bauerdick.
In den Auszählpausen informierte Klaus Steiner über die aktuelle Landespolitik und kündigte seine Kandidatur für die nächsten Landtagswahlen an.
Kontinuität im Ortsverband zeigten die Ehrungen langjähriger Mitglieder.
Für eine zehnjährige Mitgliedschaft wurden Elisabeth Titz, Alois Huber und (in Abwesenheit) Annette Bauhofer und Sebastian Zaiser geehrt. Nicht entgegennehmen konnten ihre Ehrung für eine 40.jährige Mitgliedschaft Franz Berger, Matthias Stöger, Hans Maier und Dr. Jürgen Ewald. bvd

Montag, 07.11.2016

Eingabe an den Landkreis zur Baumaßnahme Feldwieser Straße

Aufgrund des mangelnden Baufortschritts bei der Sanierung der Kreisstraße TS 45, Feldwieser Straße, hat stellvertretender Fraktions- und Ortsvorsitzenden Marco Ehrenleitner nun direkt eine Eingabe an Landrat Siegfried Walch verfasst. Das Schreiben von Marco Ehrenleitner wurde mit rund 60 Unterschriften von unmittelbar und mittelbar Betroffenen unterstützt, von Bauern, Handwerkern, Geschäftsinhabern und auch Vermietern.

In der Eingabe wurde unter anderem auf die enormen Zeitverzögerungen bei der Baumaßnahme und die dadurch entstehenden Beeinträchtigungen für die Betriebe und Geschäfte hingewiesen. In diesem Zusammenhang forderte Marco Ehrenleitner vom Landkreis, gegenüber der Baufirma eine Anpassung der Arbeitszeiten und Arbeitskräfte durchzusetzen. Ebenso bat er Landrat Walch, mit Nachdruck auf einen kurzfristigen Zeitplan hinzuwirken, um sicherzustellen, dass die Maßnahme im Interesse der Anwohner und Gewerbebetriebe zeitnah abgeschlossen werden kann.

Bei der Übergabe im Rathaus begrüßte auch Bürgermeister Marc Nitschke die Aktion. Trotz ständigen Nachdrucks der Gemeinde sei der Baufortschritt keineswegs zufriedenstellend. Auch der Bürgermeister habe sich daher nochmals direkt an den Landrat gewandt.